Beiträge von: Angela Krumpholz

Weniger ist…?

Weniger ist…?

Die Redewendung »Weniger ist mehr« ist nicht nur zum geflügelten Wort im Alltagsgebrauch geworden, sondern wird auch gerne in der Werbung verwendet. 
2008 haben wir das Oxymoron für das Plakatmotiv unseres Kunden Brot für die Welt in »Weniger ist leer« umgewandelt – zu Anfang dieses Jahres sind uns dann gleich mehrfach weitere Einsätze und Abwandlungen von »Weniger ist mehr« auf unterschiedlichen Medien ins Auge gesprungen.

Wie es nicht geht…

Die Fernbuslinie City2City hat angekündigt den deutschen Markt ab Mitte Oktober wieder aufzugeben. Grund dafür seien die zu niedrigen Preise mit denen die Fernbuslinie die Kunden überzeugen will sich für ihr Angebot zu entscheiden.

An diesem Beispiel zeigt sich, dass die Abgrenzung zu Wettbewerb – in diesem Fall die Deutsche Bahn sowie andere Fernbusanbieter  – langfristig nicht nur über den Preis erfolgen kann. Dieses Prinzip, das meist in einer Preiskampfspirale endet, stellt den Gegenentwurf zum Strategieansatz des Positionierungsdesigns dar.

Mehr zum Thema auch auf Tagesschau.de 

Wie ein fiktives Buch zum Kultobjekt wird.

Wie ein fiktives Buch zum Kultobjekt wird.

Die Notizbücher „Moleskine“ der italienischen Firma Modo & Modo stehen nicht nur bei Kreativen hoch im Kurs. Die Marke Moleskine hat es geschafft, eine starke Positionierung einzunehmen – und das nahezu ohne Werbung.
Wie sich die kleinen Büchlein von einem ursprünglich nur literarisch beschriebenen Gegenstand zum Lieblingsbegleiter vieler Künstler und anderer bunter Köpfe entwickelt haben, erzählt  dieser  Artikel auf dem markenschau.blog der Onlineplattform von „Werben und Verkaufen“.

Small Car, Smarte Positionierung

Dass die Automarke Smart in ihrer Werbung gerne Selbstironie beweist, zeigte sie in jüngster Zeit erneut mit dem TV-Werbespot für das Modell Smart Fortwo in dem sich ein Smart im Gelände abmüht. Der zugehörige Slogan „As good off road as an offroader in the city.“, greift die Message des Claims „The ultimate city car“ auf und stärkt so die Positionierung der Marke Smart. In ihrem neuen viralen Spot „Big city cars. Big nonsense?“, anlässlich der Präsentation der neuen Modelle des Smart Fortwo und des Viersitzers Forfour, treibt es Smart mit der ironischen Inszenierung auf die Spitze.

Denn hier werden die Vorzüge großer Autos innerhalb der Stadt („Big City Cars“) angepriesen – und damit die Alleinstellungsmerkmale des eigentlichen Smarts vermeintlich über den Haufen geworfen werden.

Eine mutige Idee, auf diese Weise mit den eigenen Markenattributen zu spielen und damit letztlich doch die Positionierung des Smarts als bestem Stadtauto zu vermitteln.

„Die Bemühung“ – Warum die klassische Werbung ausgedient hat

„Die Bemühung“ – Warum die klassische Werbung ausgedient hat

Einleitung von Wolf Lotter  zum Schwerpunkthema „Werbung“ in der Februar-Ausgabe der brand eins 

Der Artikel mit Titel „Die Bemühung“ verdeutlicht, warum Positionierung und ganzheitliche Unternehmensentwicklung heutzutage besonders wichtig sind und das klassische Marketing in seiner jetzigen Form nicht mehr ausreicht um Kunden zu binden, geschweige denn eine Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Hier den Artikel online lesen

Ist Ehrlichkeit eine gute Positionierung?

Ist Ehrlichkeit eine gute Positionierung?

Die Positionierung von Euromaster

Euromaster, laut eigener Aussage Europas führender Reifenservice-Experte mit über 2.300 Servicecentern in 17 Ländern und rund 11.800 Mitarbeitern, hat sich über das Atrribut Ehrlichkeit positioniert Dies drück auch der Claim „Ehrlich fährt am längsten“ aus, mit dem Euromaster u.a. auf Plakaten, wie unserem Fundstück, wirbt.

 

Auch auf der Internetseite wird die Ehrlichkeit thematisiert…

 

Stimmige Markenkommunikation bedarf strategischer Positionierung

Essay von Uwe Munzinger zu den komplexen Anforderungen an Marken aus der „Werben und Verkaufen“

Marken kommunizieren heutzutage auf vielfältigen Wegen ihre Botschaften, mit denen sie den Rezipienten überzeugen wollen. Vor allem durch die rasant wachsenden Möglichkeiten der digitalisierten Welt, müssen immer mehr Kommunikationskanäle mit Inhalten gefüttert werden. Trotz der zahlreichen und im Bestfall auch strategisch gut geplanten Kommunikationsmittel, hat die Prämisse Bestand: Wenn eine Marke keinen Nutzen für den Rezipienten bietet oder diesen nicht glaubwürdig vertritt, bringt auch die beste Kommunikationsstrategie höchstens kurzzeitig Erfolg.

Positionierung – Das Geheimnis der Erfolgreichen: Teil 2

Gute Produkte und Dienstleistungen sind nicht zwangsläufig im Markt erfolgreich. Ob Ihr Angebot vor denen Ihrer Mitbewerber gewählt wird, hängt im Wesentlichen von einer strategischen Positionierung ab. Die Reihe „Positionierung – Das Geheimnis der Erfolgreichen“ gibt Ihnen Impulse für Ihren eigenen Markterfolg. 

Idealleistung und Idealwahrnehmung

Idealleistung und Idealwahrnehmung sind die beiden Säulen zur Gestaltung einer passgenauen Positionierung. Die Soll-Abweichung lässt sich durch unseren Eigenland®-Prozess ermitteln, um daraus eine zielführende Positionierung zu entwickeln.

Teil 2: Idealleistung und Idealwahrnehmung – Den eigenen Anspruch gewinnbringend positionieren

„Positionierung ist das erste Konzept, das mit dem Problem der Kommunikation in einer kommunikationsüberfluteten Gesellschaft fertig wird.“ So hat es bereits der amerikanische Positionierungsspezialist Al Ries in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts formuliert. Er erkannte früh, dass Produkte und Dienstleistungen tendenziell austauschbar sind, wenn sie nicht durch markierende Alleinstellungen und einzigartig wahrnehmbare Eigenschaften im Kopf des Kunden eine exponierte Stellung einzunehmen wissen.

Positionierung – Das Geheimnis der Erfolgreichen: Teil 1

Gute Produkte und Dienstleistungen sind nicht zwangsläufig im Markt erfolgreich. Ob Ihr Angebot vor denen Ihrer Mitbewerber gewählt wird, hängt im Wesentlichen von einer strategischen Positionierung ab.

Die Reihe „Positionierung – Das Geheimnis der Erfolgreichen“ gibt Ihnen Impulse für Ihren eigenen Markterfolg. 

Gestaltungsfelder der Positionierungsarbeit

Alle vier Aspekte sind zentrale Gestaltungsfelder der Positionierungsarbeit. Dabei gilt: Fällt Ihre Bedeutung nur in einem der vier Quadranten zurück, können Sie dies nicht durch die Steigerung eines anderen Feldes kompensieren.

„Wer hat‘s erfunden?“

Die Antwort auf diese Frage kennt so gut wie jeder.

Mit Sicherheit beneiden viele Marken „Ricola“ um die starke Positionierung der Marke in den Köpfen der Konsumenten. Wer an Kräuterbonbons denkt, denkt an „Ricola“ und meist eben auch an den Slogan „Wer hat’s erfunden?“. Umso interessanter, dass der Bonbonhersteller nun freiwillig diese Verknüpfung lockert: