In diesem Blog dreht sich alles um Positionierungsdesign: ein neuer Strategieansatz und Gestaltungsweg, der Ihre Marktposition stärkt.

Weniger ist…?

Weniger ist…?

Die Redewendung »Weniger ist mehr« ist nicht nur zum geflügelten Wort im Alltagsgebrauch geworden, sondern wird auch gerne in der Werbung verwendet. 
2008 haben wir das Oxymoron für das Plakatmotiv unseres Kunden Brot für die Welt in »Weniger ist leer« umgewandelt – zu Anfang dieses Jahres sind uns dann gleich mehrfach weitere Einsätze und Abwandlungen von »Weniger ist mehr« auf unterschiedlichen Medien ins Auge gesprungen.

Junghans: Ein schönes Beispiel für eine bewusste Positionierung

Junghans: Ein schönes Beispiel für eine bewusste Positionierung

Im Wirtschaftsteil der ZEIT wird auf der letzten Seite stets ein Mensch in der Rubrik „Was bewegt …“ vorgestellt. Dort finden sich Unternehmer, Manager, Politiker, mehr oder weniger bekannte Persönlichkeiten aus der weiten Welt der Wirtschaft. Ausgesprochen anregend war jüngst der Artikel „Was bewegt Matthias Stotz“.

Stotz ist gelernter Uhrmacher, studierte dann Architektur und kehrte zurück zur Uhrmacherei. Heute ist er Geschäftsführer beim deutschen Uhrenhersteller Junghans. In dem Artikel über Stotz geht es um Junghans, um verfehlte Positionierungen in der Vergangenheit und um die bewusste Entscheidung, wieder zu einer Marke für verlässliche und erschwingliche Uhren zu werden. Und es finden sich Wahrheiten und Aussagen, die aufzeigen, dass man bei Junghans heute Vieles zum Thema Positionierung gut verstanden hat. Hier nur einzelne Auszüge aus dem Artikel, die das untermauern:

Wie es nicht geht…

Die Fernbuslinie City2City hat angekündigt den deutschen Markt ab Mitte Oktober wieder aufzugeben. Grund dafür seien die zu niedrigen Preise mit denen die Fernbuslinie die Kunden überzeugen will sich für ihr Angebot zu entscheiden.

An diesem Beispiel zeigt sich, dass die Abgrenzung zu Wettbewerb – in diesem Fall die Deutsche Bahn sowie andere Fernbusanbieter  – langfristig nicht nur über den Preis erfolgen kann. Dieses Prinzip, das meist in einer Preiskampfspirale endet, stellt den Gegenentwurf zum Strategieansatz des Positionierungsdesigns dar.

Mehr zum Thema auch auf Tagesschau.de 

Hände in Unschuld waschen 2.0

Sich rein zu waschen, gehört sicher zu einem archaischen Ritual des Menschen in allen Kulturen. Seelisches soll durch einen körperlichen Akt vollzogen werden, um das Gewissen von „dunklen Flecken“ zu säubern. Die rituelle Waschung kennen wir als Zeichenhandlung in jeder Weltreligion. Sich ein gutes Gewissen kaufen zu können, gehörte jedoch zu den perfiden Ideen einer Kirche im Mittelalter, denen Gott sei dank Einhalt geboten werden konnte. Das diese Methode auch im Marketing immer wieder als Mechanik für den Verkauf genutzt wird, scheint keinen Aufreger mehr wert zu sein. Ökologisches Waschmittel hin oder her – die Überhöhung als Gewissensreiniger überschreitet sicher die Grenzen eines Produktversprechens. Entdeckt im Westbahnhof Wien.20140922-072342-26622907.jpg

Wie ein fiktives Buch zum Kultobjekt wird.

Wie ein fiktives Buch zum Kultobjekt wird.

Die Notizbücher „Moleskine“ der italienischen Firma Modo & Modo stehen nicht nur bei Kreativen hoch im Kurs. Die Marke Moleskine hat es geschafft, eine starke Positionierung einzunehmen – und das nahezu ohne Werbung.
Wie sich die kleinen Büchlein von einem ursprünglich nur literarisch beschriebenen Gegenstand zum Lieblingsbegleiter vieler Künstler und anderer bunter Köpfe entwickelt haben, erzählt  dieser  Artikel auf dem markenschau.blog der Onlineplattform von „Werben und Verkaufen“.

Small Car, Smarte Positionierung

Dass die Automarke Smart in ihrer Werbung gerne Selbstironie beweist, zeigte sie in jüngster Zeit erneut mit dem TV-Werbespot für das Modell Smart Fortwo in dem sich ein Smart im Gelände abmüht. Der zugehörige Slogan „As good off road as an offroader in the city.“, greift die Message des Claims „The ultimate city car“ auf und stärkt so die Positionierung der Marke Smart. In ihrem neuen viralen Spot „Big city cars. Big nonsense?“, anlässlich der Präsentation der neuen Modelle des Smart Fortwo und des Viersitzers Forfour, treibt es Smart mit der ironischen Inszenierung auf die Spitze.

Denn hier werden die Vorzüge großer Autos innerhalb der Stadt („Big City Cars“) angepriesen – und damit die Alleinstellungsmerkmale des eigentlichen Smarts vermeintlich über den Haufen geworfen werden.

Eine mutige Idee, auf diese Weise mit den eigenen Markenattributen zu spielen und damit letztlich doch die Positionierung des Smarts als bestem Stadtauto zu vermitteln.

Stein für Stein gut profiliert.

Stein für Stein gut profiliert.

Am Beispiel des Spielzeug-Klassikers LEGO lässt sich erkennen, was eine starke Positionierung leistet und dass eine schwache Profilierung selbst eine scheinbar gefestigte Traditionsmarke in Ihrer Existenz bedrohen kann. Wir empfehlen hierzu den aufschlussreichen Artikel im Online-Magazin der Süddeutschen Zeitung: Steinreich – LEGO: Wie die Spielzeugfirma wieder zurück auf die Erfolgsspur kam.

Bildquelle: Flickr/bdesham, CC-Lizenz

Werbung in einem Zug.

Notbremse in einem Zug (Quelle: Flickr.com, Serge.Bystro)Heute morgen hörte ich folgende Lautsprecherdurchsage im IC 231 von Köln nach Recklinghausen: „Guten Morgen meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich darf sie auf den gastronomischen Service unseres Zuges aufmerksam machen. Leider führt unser Zug außerplanmäßig kein Bordbistro. Sie können jedoch in unserem Notverkauf in Wagen 9 Vollkornschnitten und Kaffee bei meinem Kollegen erweben. Wir bitten diesen Service zu entschuldigen.“

(Quelle: Flickr.com, Serge.Bystro)

Plakate ohne Absender

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Das Plakatkonzept der Kindernothilfe zeigt einmal mehr, wie formale Akkuratesse die Eindeutigkeit des Absenders verhindern kann. Es entsteht ein Plakat ohne eindeutige Markierung. Das starke Markenzeichen der Kindernothilfe, das aus einem signifikanten, einfachen grafischen Element und dem Namensschriftzug besteht, konnte bislang als Wort-/Bildmarke leicht als Kreuz interpretierbar werden. Ein kluges visuelles Ereignis, dass nun ganz in beliebiger Grafik untergeht. Eine Wiederholung des Markenzeichens in der rechten unteren Ecke, als Absenderkennung hätte hier leicht Abhilfe schaffen können.

Positionierung – Das Geheimnis der Erfolgreichen: Teil 5

Gute Produkte und Dienstleistungen sind nicht zwangsläufig im Markt erfolgreich. Ob Ihr Angebot vor denen Ihrer Mitbewerber gewählt wird, hängt im Wesentlichen von einer strategischen Positionierung ab. Die Reihe “Positionierung – Das Geheimnis der Erfolgreichen” gibt Ihnen Impulse für Ihren eigenen Markterfolg. 

Teil 5: Den eigenen Claim abstecken

Ein Claim wirbt nicht für eine Leistung, sondern er bestätigt die Leistung, die ich mit der Marke erlebe.

 Wer seine Positionierung im Markt überzeugend einnehmen will, der steckt seinen „Claim“ ab.Wir kennen diesen Begriff aus den Goldgräbergeschichten Alaskas im 19. Jahrhundert. Wer seinen Claim absteckte, der erklärte damit seinen Anspruch auf einen Schürfgrund.
Wenn Unternehmen heute Ihre Claims formulieren, dann tun sie das zumeist durch ein einzigartiges Leistungsversprechen, mit dem sie den Markt besetzen wollen.

„Die Bemühung“ – Warum die klassische Werbung ausgedient hat

„Die Bemühung“ – Warum die klassische Werbung ausgedient hat

Einleitung von Wolf Lotter  zum Schwerpunkthema „Werbung“ in der Februar-Ausgabe der brand eins 

Der Artikel mit Titel „Die Bemühung“ verdeutlicht, warum Positionierung und ganzheitliche Unternehmensentwicklung heutzutage besonders wichtig sind und das klassische Marketing in seiner jetzigen Form nicht mehr ausreicht um Kunden zu binden, geschweige denn eine Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Hier den Artikel online lesen

Ist Ehrlichkeit eine gute Positionierung?

Ist Ehrlichkeit eine gute Positionierung?

Die Positionierung von Euromaster

Euromaster, laut eigener Aussage Europas führender Reifenservice-Experte mit über 2.300 Servicecentern in 17 Ländern und rund 11.800 Mitarbeitern, hat sich über das Atrribut Ehrlichkeit positioniert Dies drück auch der Claim „Ehrlich fährt am längsten“ aus, mit dem Euromaster u.a. auf Plakaten, wie unserem Fundstück, wirbt.

 

Auch auf der Internetseite wird die Ehrlichkeit thematisiert…

 

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